Hormontherapie:

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Wechseljahre und die Zeit danach:

... die Wechseljahre, das sogenannte Klimaterium, ist eine Zeit großer Umstellungen. Die Eierstöcke produzieren immer weniger Hormone (ganz besonders Östrogene), somit kommt es zum Hormonmangel. Eine dieser Folgen ist das Ausbleiben der Regelblutung. Die letzte Regel nennt man Menopause. Durch diese Umstellungen können Beschwerden auftreten,

so z.B.

-  Schlaflosigkeit

-  Hitzewellen

-  depressive Verstimmungen

-  Trockenheit und Alterung der Haut

-  Gelenkbeschwerden u.a.

Warum sollte ich überlegen, in den Wechseljahren Hormone zu nehmen ?

Das Abnehmen der weiblichen Hormone ist eine natürliche Sache, kann jedoch zu Gesundheitsschäden führen,

so z.B.

-  Knochenmassenverlust (Osteoporose)

-  Herz-Kreislauferkrankungen (Arteriosklerose)

-  alzheimersche Erkrankung

Bei einer begleitenden Hormonersatztherapie in den Wechseljahren resultiert u.a. daraus eine Verbesserung der Befindlichkeit und der täglichen Lebensqualität.

Wie ist die Verträglichkeit einer Hormonbehandlung ?

Für die Hormonersatztherapie gibt es verschiedene Möglichkeiten,  

so z.B.

-  Tablette

-  Gel

-  Hautpflaster

-  Spritzen

Die jeweilig spezifische Zusammensetzung des Präparates kann dabei variieren (ein oder mehrere Wirkstoffe, ver- schiedene Konzentrationen usw.). Dies beeinflusst die Wirkung des Medikaments, aber auch die Nebenwirkungen. Vor allem zu Beginn einer Therapie können Brustspannen, Blutungen und / oder Wassereinlagerungen auftreten. Dies können Zeichen einer vermehrten oder ungünstigen Hormonwirkung sein.

Die Hormontherapie muss passen !

Mit Hilfe einer differenzierten Hormonuntersuchung (Hormonspiegel) ist eine individuelle Diagnose und damit eine optimale Einstellung der Hormontherapie möglich.

Eine Hormonuntersuchung kann vor einer Therapie, aber auch während der Therapie sinnvoll sein !

Erhöht eine Hormontherapie das Brustkrebsrisiko ?

In jüngster Zeit wurde berichtet, daß die Auswertungen von Fragebögen, die eine große Zahl von Krankenschwes- tern über mehrere Jahre ausgefüllt hat, Hinweise darauf gibt, daß Hormonbehandlungen das Risiko erhöhen.

Diesen Berichten stehen andere umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen entgegen, die kein erhöhtes oder sogar ein vermindertes Brustkrebsrisiko zeigen. Sie sollten sich jedenfalls nicht dadurch verunsichern lassen und eine von Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt verordneten Hormonbehandlung voreilig beenden. Die vielen gesundheitlichen Vorteile, die sich aus dieser Behandlung für Sie ergeben, würden Ihnen verloren gehen. 

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