Krebsfrüherkennung:

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Die gesetzliche Krebsvorsorge umfasst für unterschiedliche Altersgruppen die nachfolgenden Untersuchungen:

ab dem 20. Lebensjahr:

Blutdruckmessung, Krebsabstrich, Tastuntersuchung des inneren Genitales

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ab dem 30. Lebensjahr:

zusätzlich Tastuntersuchung der Brust, Inspektion der Haut

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ab dem 50. Lebensjahr:

zusätzlich rektale Tastuntersuchung und Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl

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Krebsvorsorgeuntersuchung PLUS

-  Ultraschall

- Immunologischer Stuhltest

... durch eine Ultraschalluntersuchung kann die Früherkennung von Erkrankungen der Eierstöcke und der Gebärmutter wesent- lich verbessert werden. Unter eintausend beschwerdefreien Frauen kann durch Ultraschall ein Eierstockkrebs entdeckt werden.

... der Test ermöglicht eine einfache Darmkrebs-Früherkennung aus Stuhlproben. Hierbei wird über spezifische Antikörper aus- schließlich menschliches Hämoglobin nachgewiesen. Eine vor- herige spezielle Diät ist daher nicht mehr notwendig.

- HPV-Test

-  Thin-Prep

... Verbesserung des Zellabstriches durch  den Ausschluß von krebserzeugenden Viren am Muttermund.

... verbesserter Zellabstrich durch spezielle Aufbereitung.

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Diese wichtigen Untersuchungstechniken hat leider der Gesetzgeber bisher nicht im Rahmen der Früherkennung eingebunden.

-  Mammographie

... eine von 10 Frauen erkrankt hierzulande an Brustkrebs. In einem frühen Stadium ist die Heilungschance sehr gut und die Brust bleibt bis auf wenige Ausnahmen erhalten.

Leider bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine Mammographie erst dann, wenn

1.   ein Knoten (schon) tastbar ist und / oder

Um den verdächtigen Herd zu entdecken, hat sich die  Mammographie ( Röntgenuntersuchung der Brust ) bei insge- samt 500.000 untersuchten Frauen bestens bewährt, ( ein Krebsknoten in der Brust wächst ca. 10 Jahre bis er getastet werden kann ! ).

2.   wenn bei der Mutter, Tochter oder Schwester eine

Brusterkrankung festgestellt wurde im Alter unter 50 Jahren !

Auch ohne diese Risikofaktoren wird von vielen Fachgremien eine Mammographie ab dem 40. Lebensjahr alle zwei Jahre und ab dem 50. Lebensjahr jährlich empfohlen.

Zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr haben Frauen einen Anspruch auf eine Mammographie im Abstand von jeweils 2 Jahren.

-  Ultraschall für die Brust

... eine zusätzliche gute Methode, um die Brustdrüsen beurteilen zu können, ist die Ultraschalluntersuchung der Brust. Hiermit können z.B. Zysten (Wasserblasen) zwischen den Röntgenuntersuchungen strahlenfrei kontrolliert und punktiert (abgezogen) werden.

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Mein Rat gegen den Brustkrebs:

1. Tasten Sie Ihre Brust 1 x im Monat nach der Regelblutung ab.

2. Nutzen Sie die Vorteile einer Frühdiagnostik durch die Mammographie und / oder Brustultraschall,

... auch wenn dies Ihre Kasse nicht mehr bezahlt.

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